ERSTELLT: 16.07.2010 | AKTUALISIERT: 22.07.2010

Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) - Räuchern von Lebensmitteln

PAK ist eine Sammelbezeichnung für aromatische Verbindungen mit kondensierten Ringsystemen (weit über 100 Substanzen). Dabei handelt es sich um feste, meist farblose, chemisch stabile, jedoch photosensitive Verbindungen, die in Fett gut, in Wasser jedoch schwer löslich sind. Viele PAKs sind kanzerogen (krebserregend) bzw. genotoxisch (erbgutverändernd). Ihre Konzentration soll daher so weit wie möglich minimiert werden.

PAKs entstehen durch unvollständige Verbrennungsprozesse (Pyrolyse) von organischen Materialien (Holz, Kohle, Benzin, Öl, Tabak, Abfälle) oder von Lebensmitteln (Grillen, Braten, Räuchern, Trocknen). Sie treten dabei immer als Gemisch auf und verbreiten sich mit Rauch, Flugstaub und Rußpartikeln.

In der Umwelt sind PAKs sowohl natürlichen als auch anthropogenen (durch den Menschen verursachten) Ursprungs. Natürliche Quellen können z. B. Vulkantätigkeit oder Waldbrände sein. Als anthropogene Quellen sind vor allem KFZ-Verkehr und Industrieprozesse, aber auch Zigarettenrauch zu nennen.

Bei Zubereitungsarten von Lebensmitteln wie Grillen, Räuchern oder Braten treten in unterschiedlichem Umfang in den verbrauchernahen Produkten PAKs auf.

Räuchern oder Selchen ist ein Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln, vorwiegend von Fisch und Fleisch. Beim Räuchern werden die Lebensmittel über einen längeren Zeitraum dem Rauch von Holzfeuern ausgesetzt.

Praktische Hinweise zur Minimierung des PAK-Aufkommens im geräucherten Lebensmitteln

Brennmaterial

Räucher-Prozess

Richard Öhlinger

Institut: LMS Spezialmatices, Spielzeug
Ort: 4021, Wieningerstrasse 8
Dienstort: Linz

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