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ERSTELLT: 03.01.2011 | AKTUALISIERT: 18.02.2011

Update zu Dioxin-Funden in Deutschland

(18.02.2011) Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) informiert über den aktuellen Stand der behördlichen Erhebungen nach dem Fund von Dioxin in Deutschland. Nach derzeitigem Wissensstand wurden weder kontaminierte Lebensmittel (Fleisch, Milch, Ei), noch kontaminierte Futterfette und Mischfuttermittel der betroffenen Betriebe nach Österreich geliefert.

Die österreichischen Behörden sind durch das Europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) der Europäischen Kommission vorgewarnt und kontrollieren aufmerksam Lebens- wie Futtermittel. Im Rahmen einer Schwerpunktaktion im Oktober und November 2010 wurden im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zahlreiche Lebensmittel (Eier, Geflügel, Schwein, Kalb, Käse und Fisch) von der AGES auf Dioxin getestet. Wie beim jährlich durchgeführten EU-Monitoring (siehe "Situation in Österreich") wurde somit auch bei dieser Schwerpunktaktion in Österreich keine Grenzwertüberschreitung festgestellt.

Aktuell wurden Fleisch- und Eiproben der amtlichen Kontrolle der Länder auf Dioxin untersucht. Bei keinem der Analyseergebnisse konnte eine Höchstwertüberschreitung festgestellt werden. Das BMG hat darüber hinaus eine weitere Schwerpunktaktion "Dioxin-Monitoring" angeordnet. Angesichts der bekannten Vertriebswege des ursprünglich kontaminierten Futtermittels gibt es keinen Hinweis darauf, dass die betroffenen deutschen Betriebe Waren nach Österreich geliefert haben. Das Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) überprüft Futtermittelhersteller und –zulieferfirmen in Österreich. Im Futtermittelkontrollplan 2011 - mit Schwerpunkt 1. Halbjahr - wurden die vorgesehenen Dioxin-Untersuchungen um rund 30 Prozent aufgestockt und der Fokus auf Futterfette und damit hergestellte Mischfuttermittel für Schweine, Geflügel und Fisch gerichtet.

Stellungnahme der AGES zur Dioxin-Belastung in Österreich

Seit Bekanntwerden der Dioxinproblematik vor mehreren Jahrzehnten wird die Dioxinbelastung der Bevölkerung von den staatlichen Stellen sehr ernst genommen. Aufgrund der hohen Giftigkeit von Dioxin und dioxinähnlichen Substanzen (PCB) ist es sehr wichtig, den Dioxinausstoß in die Umwelt möglichst gering zu halten. Überwachungsprogramme zeigen, dass es gelungen ist, die Dioxinbelastung der Bevölkerung deutlich zu senken. Einen Hinweis dazu gibt eine Studie der WHO (Inheriting the World: the Atlas of Children’s Health and the Environment 2004), dass die Belastung der Muttermilch/Frauenmilch von 1988 bis 2002 erheblich reduziert werden konnte (Deutschland: Reduktion auf ein Drittel, Niederlande etwa die Hälfte). Eine Risikobewertung der AGES zur Dioxinaufnahme der österreichischen Bevölkerung über Lebensmittel ergab, dass die von der WHO für die Schadstoffgruppen der Dioxine und dioxinähnlichen PCB festgelegte tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (PTWI) von 14 Picogramm pro Kilogramm Körpergewicht, im Wesentlichen eingehalten wird. Da in den letzten Jahren im Rahmen der amtlichen Lebensmittelkontrolle in Österreich keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt wurden, sind die Ergebnisse der Risikobewertung weiterhin aktuell.

Deutsche Behörden geben Entwarnung für KonsumentInnen

Wie das deutsche Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mitteilt, sind weitere behördliche Maßnahmen nicht mehr erforderlich. Mit Ausnahme von Akut-Meldungen gibt es nur mehr wöchentliche Updates. Die bislang ergriffenen Maßnahmen haben zu einem wirksamen Schutz des Verbrauchers geführt. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat nach Auswertung hunderter Proben von Eiern, Fleisch, Milchprodukten und Futtermitteln auf ihre Gehalte an Dioxinen Entwarnung gegeben. Es besteht keine Gesundheitsgefahr. Nur in wenigen Fällen liegen die gemessenen Gehalte bei Eiern, Fleisch von Legehennen und Schweinefleisch über den gesetzlichen Höchstgehalten. Bei Milchprodukten und Geflügelfleisch wurden keine Überschreitungen festgestellt. Die Werte wurden anhand der Essgewohnheiten der Deutschen laut Nationaler Verzehrstudie hochgerechnet und so die möglichen Folgen für den Einzelnen ermittelt. Die Werte für Dioxin-Höchstgehalte sind keine toxikologischen Grenzwerte, sie liegen also noch unter dem Wert, an dem eine Gefährdung beginnt. Bei Dioxinen entscheidet nicht so sehr die tägliche Dosis über die gesundheitlichen Auswirkungen als viel mehr die im Laufe des Lebens angesammelte Menge. Jeder Mensch nimmt täglich Spuren von Dioxinen auf.

Neueste Informationen über den aktuellen Stand der behördlichen Erhebungen werden von der AGES laufend publiziert. Allgemeine Informationen zur Situation um Dioxin in Lebens- und Futtermittel erhalten Sie zum Ortstarif bei der AGES-Infoline 050-555/555. Die Infoline ist Montag bis Freitag (nur werktags) von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar.


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ERSTELLT: 04.01.2011 | AKTUALISIERT: 18.02.2011

Situation in Österreich

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liefert das Europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) keinen Hinweis darauf, dass Produkte aus den betroffenen deutschen Betrieben auf den österreichischen Markt gelangt sein könnten. Die amtlichen Lebensmittelbehörden (AGES, Bundesministerium für Gesundheit, Lebensmittelaufsicht der Länder) überwachen und setzen gegebenenfalls weitere Maßnahmen.

Zur Situation bei Lebensmitteln:

Untersuchungen auf Dioxin in Lebensmitteln laufen über folgende Programme:

• EU-weites Monitoring nach Dioxin in Lebensmitteln ("Empfehlung der Kommission vom 16. November 2006 für das Monitoring der Hintergrundbelastung von Lebensmitteln mit Dioxinen, dioxinähnlichen PCB und nicht dioxinähnlichen PCB"):

Die Verteilung der Proben beruht auf der Produktion in jedem einzelnen Land. Besonders berücksichtigt werden Lebensmittel, bei denen größere Schwankungen der Hintergrundbelastung mit Dioxinen, Furanen und dioxinähnlichen PCB erwartet werden (z. B. Fisch, Milchprodukte, Eier). Insgesamt sind 2000 Probenuntersuchungen durchzuführen, davon untersucht Österreich anteilsmäßig 2 %. Es gab bislang keine Beanstandungen.

• Von insgesamt europaweit jährlichen 8.000 Meldungen durch das Europäischen Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF), entfielen 2010 EU-weit 14 Meldungen auf Dioxinbelastung in Lebensmitteln, wovon ein Produkt (Dorschleber) auch nach Österreich gelangte (in Summe 7 Meldungen). Die Ware wurde aus dem Verkehr gezogen.

• Im Rahmen einer vom Gesundheitsministerium BMG beauftragten Schwerpunktaktion (SPA) im Oktober und November 2010 wurden zahlreiche Lebensmittel (Eier, Geflügel, Schwein, Kalb, Käse und Fisch) von der AGES auf Dioxin getestet. Wie beim jährlich durchgeführten EU-Monitoring wurden somit auch bei dieser Schwerpunktaktion in Österreich keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt. Aktuell wurden Fleisch- und Eiproben der amtlichen Kontrolle der Länder auf Dioxin untersucht. Bei den Analyseergebnissen wurden keine Höchstwertüberschreitungen festgestellt. Das BMG hat darüber hinaus eine weitere SPA "Dioxin-Monitoring" angeordnet.

EU-weites Monitoringprogramm zu Dioxin in Lebens- und Futtermittel der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA (S.13, S.15)

Zur Situation bei Futtermitteln:

In Österreich decken aufgrund der ländlichen Strukturen vorrangig heimische Futtermittelhersteller den Bedarf an Mischfuttermitteln für Schweine und Geflügel. Mischfuttermittel (Allein- und Ergänzungsfuttermittel) für den Schweine- und Geflügelbereich werden in Österreich nicht über große Distanzen transportiert, sondern über die Nahversorgung (nahegelegene Futtermittelproduzenten) abgedeckt.

Die für die Futtermittelproduktion benötigten Rohstoffe (Futterfett bzw. Mischfett inkl. Fettsäuren) werden in Österreich hauptsächlich über eine inländische Firma gedeckt. Dieses Unternehmen, wie auch alle anderen Futtermittelunternehmer, unterliegt der amtlichen Futtermittelkontrolle, welche über einen risikobasierten Futtermittelkontrollplan alle Futtermittel regelmäßig über das ganze Jahr verteilt kontrolliert. Dem Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) als zuständiger Behörde für die amtliche Futtermittelkontrolle bei gewerblichen Betrieben in Österreich liegen derzeit keine Informationen zu Überschreitungen bei Mischfutter und Futterfetten vor. Angesichts der bekannten Vertriebswege des ursprünglich kontaminierten Futtermittels gibt es keinen Hinweis darauf, dass die betroffenen deutschen Betriebe Waren nach Österreich geliefert haben.

Alle nennenswerten Futtermittelhersteller werden zumindest 1 Mal im Jahr kontrolliert (Betriebs- und Produktkontrolle). Untersuchungen auf Dioxin in Futtermitteln laufen über folgende Programme:

• Amtliche österreichische Futtermittelkontrolle (plus "Rohstoffmonitoring" der Mischfutterbranche) 2002-2009: 535 Futtermitteluntersuchungen, davon 7 Dioxinüberschreitungen (alles Importware). Die Waren wurden aus dem Verkehr gezogen.

Im Futtermittelkontrollplan 2011 wurden mit Schwerpunkt auf das 1. Halbjahr die vorgesehenen Dioxin-Untersuchungen um rund 30 Prozent aufgestockt und der Fokus auf Futterfette und damit hergestellte Mischfuttermittel für Schweine, Geflügel und Fisch gerichtet.

Für die Verfütterung am Hof ist der Landeshauptmann zuständig. Die Anzahl der jährlich gezogenen Proben beträgt 800 laut Futtermittelaktionsplan 2010 - veröffentlicht auf der Homepage des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW).

• Von insgesamt europaweit jährlichen 8.000 Meldungen durch das Europäischen Schnellwarsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF) entfielen 2010 EU-weit 9 Meldungen auf Dioxinbelastung in Futtermitteln, wovon zwei Produkte (Spurenelement aus Kanada und eine Vitamin-A-Vormischung aus China) auch nach Österreich gelangten. Die Waren wurden aus dem Verkehr gezogen.

Broschüre Kontrollierte Futtermittel - Gesunde Tiere - Sichere Lebensmittel 2010


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ERSTELLT: 05.01.2011 | AKTUALISIERT: 18.02.2011

Situation in Deutschland

Der Dioxin-Skandal betrifft bisher ausschließlich Deutschland. Bis zu 150.000 Tonnen Futtermittel sind mit Dioxin kontaminiert worden und so in die Nahrungskette gelangt, zeitweise bis zu 4.709 Betriebe wurden wegen Dioxin-Verdachts von den zuständigen Landesbehörden bundesweit vorsorglich gesperrt. Das deutsche Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) informiert über den aktuellsten Stand der Dinge.

Wie das BMELV am 02.02.2011 mitteilte, habe die Entwicklung des Ereignis "Dioxine in Futtermittel aus Schleswig-Hostein" ein Stadium erreicht, in dem deutlich wird, dass weitere behördliche Maßnahmen nicht mehr erforderlich sind. Bestehende Sperrungen von landwirtschaftlichen Betrieben werden nun kontinuierlich nach vollzogenen Überprüfungen durch die zuständigen Behörden aufgehoben. Die bislang ergriffenen Maßnahmen haben zu einem wirksamen Schutz des Verbrauchers geführt. Durch diese Maßnahme wurde es ermöglicht, dass die Betriebe wieder sichere Erzeugnisse herstellen können. Daher wird für eine kurze Übergangszeit nur noch eine wöchentliche Berichterstattung erfolgen. Sofern fachliche Gründes es erforderlich machen, wird umgehend berichtet.

Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Futtermittelkomponenten-Hersteller aus Schleswig-Holstein. Das Dioxin dürfte gemäß Informationen des niedersächsischen Verbraucherschutzministeriums durch die Verwendung von technischen Fettsäuren, die bei der Herstellung von Biodiesel aus Palm-, Soja- und Rapsöl anfallen, jedoch nicht zur Herstellung von Futtermitteln geeignet sind, in die Nahrungskette gelangt sein.

Die derzeit ermittelten Dioxingehalte liegen bei einigen Proben über dem in der Europäischen Union festgelegten Höchstgehalt. Bei kurzfristigem Verzehr von Eiern und Fleisch mit den bisher festgestellten Gehalten ist nach Informationen des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) keine akute Gesundheitsgefahr für VerbraucherInnen zu erwarten. Lebensmittel, die die gesetzlichen Höchstwerte überschreiten, sind allerdings nicht verkehrsfähig und dürfen nicht in den Handel gelangen.

Übersicht:

  • In Deutschland wurde bei einer eigenbetrieblichen Kontrolle eines Mischfutterherstellers in Schleswig-Holstein eine Verunreinigung von pflanzlichem Futterfett mit Dioxinen festgestellt. Technische Fettsäuren sind in pflanzliche Futterfette eingemischt worden. Die erste Meldung an das RASFF erfolgte am 27.12., seither wird ermittelt. Eine Lieferung von Futterfett an andere Mitgliedsstaaten oder an Drittstaaten erfolgte nicht.
  • Verschiedene Geflügel- und Schweinemast­betriebe sowie Legehennen-Betriebe haben Futtermittel mit den verunreinigten Fetten bezogen und verfüttert. Inzwischen sind alle 25 Mischfutterbetriebe gesperrt und Proben (Mischfuttermittel für Legehennen, Mastgeflügel, Rinder, Schweine sowie Kaninchen) wurden gezogen. Belieferte Bauernhöfe wurden identifiziert und 65 landwirtschaftliche Betriebe sind derzeit vorsorglich gesperrt.
  • Die zwischenzeitliche Zunahme von Sperrungen landwirtschaftlicher Betriebe war erforderlich geworden, da nach Überprüfung eines Futtermittelherstellers, der kontaminiertes Futterfett erhalten
    hatte, festgestellt wurde, dass dieser eine erhebliche Anzahl von ihm belieferter landwirtschaftlicher Betriebe bislang nicht gemeldet hatte. Diese Betriebe haben ebenfalls so stark kontaminiertes Futtermittel erhalten, dass erneute Sperren erforderlich wurden.
  • Die Überwachungsbehörden der Bundesländer haben aus betroffenen Betrieben Proben von Fleisch (Legehennen, Hähnchen, Mastputen, Schwein, Rind), Milch und Eiern auf ihren Dioxingehalt untersucht. Die derzeit ermittelten Dioxingehalte liegen bei einigen Proben über dem in der Europäischen Union festgelegten Höchstgehalt. Sie stellen jedoch keine akute Gesundheitsgefahr für VerbraucherInnen dar. Lebensmittel, die die gesetzlichen Höchstwerte überschreiten, sind jedoch nicht verkehrsfähig und dürfen nicht in den Handel gelangen.
  • Erste Analysen zeigen nicht nur erhöhte und überhöhte Werte bei Eiern, sondern auch bei Fleisch (Legehennen, Schwein). Für die Eier, die aus Legehennenbetrieben stammen, die mit belastetem Futter beliefert wurden, wurden Rückrufe eingeleitet, soweit die betreffenden Chargen amtliche Höchstgehaltsüberschreitungen festgestellt wurden. Sämtliche Schweine des betroffenen Hofes wurden getötet und entsorgt. Proben bei Hendl, Puten- und Rindfleisch sowie Kuhmilch hatten keine Überschreitungen von Grenzwerten aufgewiesen. 

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ERSTELLT: 05.01.2011 | AKTUALISIERT: 25.01.2011

Situation in anderen EU-Staaten oder Drittstaaten

Die Europäische Kommission informiert über das Schnellwarnsystem RASFF umfassend zum Dioxin-Fall in Deutschland. Betreffend Dioxin in pflanzlichen Futterfetten für Schweine und Geflügel wurde eine englischsprachige Internet-Seite mit den wichtigsten Fragen und Antworten, Zeitabläufen und einem Statement von EU-Kommissar Dalli eingerichtet.

Von Lieferungen aus betroffenen deutschen Betrieben sind die Niederlande und Großbritannien (Ei), Dänemark und Frankreich (Mischfutter) sowie Polen und Tschechien (Schweinefleisch) betroffen. Lieferungen von Milch, die die Höchstwerte an Dioxin überschritten haben, in andere Mitgliedsstaaten oder Drittstaaten sind bisher nicht bekannt.

  • Zwei Chargen möglicherweise kontaminierter Eier gingen bereits Anfang Dezember zur Weiterverarbeitung für Lebensmittel an eine Firma in den Niederlanden und später nach Großbritannien. Die dortige Lebensmittelbehörde Food Standards Agency (FSA) gibt aber aufgrund der weiteren Verarbeitung und Vermischung mit Nicht-Dioxinbelasteten Eiern Entwarnung bezüglich einer möglichen Gesundheitsgefahr. Untersuchungen des gesperrten Lagerbestandes ergaben keine Grenzwertüberschreitungen. Der Betrieb ist wieder freigegeben. Weitere Lieferungen von Eiern sind bisher nicht bekannt.
  • Spezialfuttermittel sind nach Dänemark und Frankreich gelangt; wobei nur in der dänischen Lieferung Grenzwertüberschreitungen festgestellt wurden. Es handelt sich um Futtermittel für Zuchthennen. Die Zuchthennen werden in Dänemark nicht in Verkehr gebracht. Ein Teil der Eier, die nicht zur Bebrütung geeignet waren, sind in die Lebensmittelindustrie gelangt. Die dänischen Behörden schliessen aber sowohl für Eier, als auch für Zuchthennen ein Gesundheitsrisiko für den Menschen aus. Die in Frankreich ermittelten Gehalte liegen unterhalb des Höchstgehalts. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist davon darüber hinaus kein anderer EU-Mitgliedsstaat oder Drittstaat betroffen.
  • Fleisch von 35 Schweinen, die zeitweise mit kontaminiertem Futtermitteln gefüttert worden waren, wurde nach Polen und Tschechien geliefert: Die nach Tschechien gelieferten Erzeugnisse wiesen allerdings keine Dioxin-Höchstgehaltsüberschreitungen auf. Der Mastbetrieb, aus dem die Tiere stammten, ist seit Anfang Jänner gesperrt. Die Lieferung nach Polen war laut Auskunft des Unternehmens bereits abverkauft und daher nicht mehr zu beproben.

Die aktuellsten Informationen der Europäische Kommission finden Sie hier >>


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