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Verticillium dahliae 11.03.2009 - 30.04.2009

In den letzten Jahren (besonders stark im Rekordsommer 2003) war im Erdbeeranbau ein Ansteigen der Schadensfälle durch die Welkekrankheit zu verzeichnen. Neben den Ertragsausfällen liegt die Problematik der Krankheit im potentiellen Flächenverlust für den Erdbeeranbau. Der Krankheitserreger überlebt im Boden mit Hilfe von Dauerorganen (den so genannten Mikrosklerotien) auch ohne Wirtspflanzen für mehrere Jahre. Zudem hat er einen sehr weiten Wirtspflanzenkreis - neben der Erdbeere werden u.a. auch Kartoffel und Leguminosen befallen. Das hat zur Folge, dass eine Pflanzung von Erdbeeren auf einem Feldstück mit einem mehrere Jahre zurückliegenden Befall mit einem höheren Risiko verbunden ist.

Das Institut für Pflanzengesundheit bietet eine Untersuchung an, mit der die Anzahl der im Boden befindlichen Dauerorgane von Verticillium dahliae ermittelt werden kann.
Damit ist es Ihnen möglich, schon vor der Pflanzung ihrer Erdbeeren die Eignung des Feldstücks zu überprüfen und möglichen Ernteausfällen vorzubeugen.

 

Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen

Institut: Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen
Adresse: 1220 Wien, Spargelfeldstrasse 191

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