ERSTELLT: 28.03.2011

Gemeinsamer Markt für Pflanzenschutzmittel in Europa

Der gemeinsame Markt für Pflanzenschutzmittel bringt zahlreiche Verbesserungen und neue Chancen für Antragssteller, die AGES und die Landwirtschaft. Die AGES will dazu beitragen, im Sinne der Zulassung und der Wirtschaftstreibenden ein ganzheitliches System zu positionieren. Wobei die AGES in Ihrem Selbstverständnis selbst Marktteilnehmer geworden ist: Das Institut für Pflanzenschutzmittelbewertung und –zulassung will in Europa einen Stellenwert einnehmen.

Daher startete die AGES den Dialog mit den Antragstellern. Nach 2010 gab es am Standort Wien-Spargelfeld am 28.03.2011 wieder neuste Informationen von den AGES-FachexpertInnen in Form von Vorträgen mit viel Platz für Fragen der zahlreich angemeldeten und auch aus dem benachbarten Ausland angereisten VertreterInnen von Unternehmerseite.

So wie die Pflanzenschutzmittelrückstandstagung am 17.03.2011 gezeigt hat, hat die europäische Harmonisierung Fortschritte gebracht, was die realen Zahlen von Rückständen in Lebensmitteln und Futtermitteln betrifft; nicht aber betreffend der Akzeptanz der VerbraucherInnen. Daher müssen die 27 EU-Mietgliedsländer künftig noch mehr als Einheit auftreten. Während bei der Kontrolle und Überwachung bereits faktisch eine Harmonisierung erreicht wurde, gibt es nach wie vor Probleme, auf den Märkten auch Sanktionen zu setzen.

Nur gemeinsam können im operativen Bereich (Bewertung/Zulassung) am Markt Erfolge erzielt werden. Das setzt eine Harmonisierung der Behörden bei der In-Verkehr-Bringung, der Kontrolle der am Markt befindlichen Produkte sowie bei der Anwendung der Pflanzenschutzmittel durch die Landwirte voraus.

Die Präsentationen spiegeln den aktuellen Wissensstand und AGES-Standpunkt wider:

Antragstellerkonferenz - Pflanzenschutzmittel (28.03.2011)

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