Rindertuberkulose und Blauzungenkrankheit in Mitteleuropa

Wie sieht die Situation zur Rinder-Tbc in Süddeutschland im Vergleich zur Schweiz aus? Welche Erfahrungen haben die Amtstierärzte diesbezüglich in Südtirol gemacht? Welche Maßnahmen haben die Österreicher zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit getroffen und wie sieht die zukünftige Vorgehensweise in der Tierseuchenbekämpfung in der EU aus? Diesen Fragen stellten sich über 100 Teilnehmer/innen aus dem deutsch- und italienischsprachigen Raum anlässlich der Fachtagung „Rindertuberkulose und Blauzungenkrankheit in Mitteleuropa“ am 20. Mai 2009 in Bozen. Als besonderen Gast konnten die Organisatoren AGES und Landestierärztlicher Dienst Bozen EU Kommissär Francisco Reviriego (Verantwortlicher Leiter Tiergesundheit) begrüßen. Dieser stellte in seiner Präsentation (siehe unten) die kommenden Regulierungsänderungen vor und unterstrich die Wichtigkeit der aktiven Teilnahme der Mitgliedsstaaten in diesem Prozess. Nur mithilfe der Daten und Erfahrungen der Mitgliedsländer sei eine sinnvolle EU-weite Politik zur Bekämpfung von Tierseuchen möglich, betonte Reviriego.

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