Regional Aspects in Precautionary GMO Decision Making

GVO-Anbauverbote: Österreich leistet wichtige Überzeugungsarbeit

Die Konferenz "Regional Aspects in Precautionary GMO Decision Making" versammelte am 26. und 27. März 2009 rund 80 Teilnehmer/-innen aus verschiedenen Mitgliedsstaaten der EU und aus Österreich in der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Die vom Umweltbundesamt und AGES organisierte eineinhalbtägige Konferenz wurde vom Gesundheitsministerium und dem Landwirtschaftsministerium unterstützt.

Auf Basis der Schlussfolgerungen des Rates der Umweltminister vom Dezember 2008 und im Lichte der Abstimmung über die Schutzmaßnahmen Österreichs und Ungarn am 2. März 2009 wurde versucht, neue Wege aufzuzeigen um regionale Charakteristika und schützenswerte Regionen bei der Risikobewertung von GVOs für den Anbau in der Risikobewertung besser zu berücksichtigen. Weiters wurde die Frage diskutiert, inwieweit sozioökonomische Aspekte in den Zulassungsverfahren zusätzlich berücksichtigt werden können, ebenso die Möglichkeiten für Mitgliedsstaaten, GVO-freie Zonen einzurichten. Mögliche Lösungen finden sich einerseits im Spielraum der bereits bestehenden gentechnikrechtlichen Regelungen der EU. Die Möglichkeit für Mitgliedsstaaten für ein "Opting out" wurden diskutiert, ebenso die Frage, ob hiefür eine Änderung der Rechtslage notwendig ist. Weiters wurde die Notwendigkeit der diesbezüglichen Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten auf fachlicher und politischer Ebene hervorgehoben.

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