AGES: Arbeitstreffen mit hochrangigen EFSA-Vertretern

 

EFSA-Direktorin Catherine Geslain-Lanéelle in Österreich

(Wien, 5.6.2009, AGES) Welche Rolle spielt die europäische Lebensmittelbehörde EFSA für die Lebensmittelsicherheit in Österreich? Und welchen Beitrag leistet Österreich in diesem gesamteuropäischen Rahmen? Das sind die Themen eines Arbeitstreffens hochrangiger EFSA-Vertreter, angeführt von der Geschäftsführenden Direktorin Catherine Geslain-Lanéelle, mit Vertretern des Gesundheitsministeriums, des Landwirtschaftsministeriums und der AGES am 5. Juni 2009.

 

In „Relevance of EFSA for Austrian Food Safety“ stellte Geslain-Lanéelle Ziele und Strategien der EFSA zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit in Europa dar. Als neue Herausforderungen nannte sie Klimawandel, den globalen Handel, Innovationen wie Nanotechnologie oder gentechnisch veränderte Organismen. In jedem Mitgliedsstaat der EU-27 hätten Konsumentinnen und Konsumenten unterschiedliche Ansprüche an die Lebensmittelsicherheit, so Geslain-Lanéelle. Um diese Erwartungen zu harmonisieren, sei die intensive Zusammenarbeit aller mit Risikobewertung befassten Institute in Europa unter Einbeziehung der maßgeblichen wissenschaftlichen Expert/-innen notwendig. Auch Bernhard Url, Geschäftsführer der AGES und Mitglied im Verwaltungsrat der EFSA, weist auf die unterschiedliche Wahrnehmung von Gefahren durch Konsument/-innen und durch wissenschaftliche Expert/-innen hin: „Eine Herausforderung für die Risikokommunikation von EFSA, AGES und weiteren nationalen und internationalen Behörden“, so Url.

 

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