19.06.08 Fette und Fettbestandteile in Backwaren
Wieviel und welches Fett soll bzw. darf man mit der Nahrung zu sich nehmen? Besondere Aufmerksamkeit in der Diskussion haben hierbei die Transfettsäuren (TFA) erlangt, deren negativer Einfluss auf die menschliche Gesundheit mittlerweile außer Frage steht. Länder wie Dänemark, Schweiz oder Kanada haben daher bereits Obergrenzen an TFA-Gehalten eingeführt, eine EU-weite Regelung existiert jedoch bis dato noch nicht.
In einer aktuellen Monitoringstudie des ILMU Graz kamen nun teilweise dramatische TFA-Gehalte in Backwaren (insbesondere Krapfen) ans Tageslicht. Aus gegebenem Anlass veranstaltete die AGES gemeinsam mit dem BMGFJ am 19.Juni 2008 eine Fachtagung zu diesem Thema. Vortragende aus Wissenschaft, Ministerium, Interessensvertretungen und Industrie diskutierten sehr intensiv über Anwendungsmöglichkeiten, Gefahren und wirtschaftliche Bedeutung von Fetten.
Einheitlicher Tenor: Eine Reduktion schädlicher Fettbestandteile in Backwaren ist gesundheitlich notwendig, technisch möglich und wird in nächster Zeit von Seiten des Ministeriums aktiv forciert.
AGES
Ort: 1220, Spargelfeldstraße 191
Dienstort: Wien
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Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit